Donnerstag, 10. August 2017

Endlich in San Francisco

Endlich war es soweit: Ein weiteres Highlight unserer USA-Reise stand uns bevor: SAN FRANCISCO! Auch wenn sie den letzten Stop unserer Reise darstellte...auf diese Stadt hatten wir uns sehr gefreut! Schon alleine wegen der Golden Gate Bridge! In so vielen Filmen sieht man sie und schon dort wirkt sie unheimlich riesig und imposant. Und sie war auch unserer erstes Ziel. Na ja...zuerst haben wir ein Motel direkt am Flughafen bezogen, damit wir am Abflugtag nicht so früh aufstehen mussten, um den Mietwagen zurück zu geben. Wer weiß, wie der morgendliche Verkehr dort werden würde. 


Danach aber sind wir sofort los und haben uns erst einmal einen etwas abseits gelegenen Aussichtspunkt in einem Wohngebiet gesucht...ein Geheimtipp unseres Motels. (Ok...so abseits war es nicht, und es waren auch Touristen da...und ja, es gab diese typischen Touristentäfelchen mit Infos...ja, ich gebe zu, es war kein wirklicher Geheimtipp...oder alle waren in unserem Motel abgestiegen...) Und an diesem Tag hatten wir so etwas wie einen 6er im Lotto: Keine Wolke und kein Nebel weit und breit! Wir hatten 100%igen Ausblick auf die Brücke:


Und sie war wirklich atemberaubend! So eine große Brücke hatten wir selten gesehen. Da könnt ihr euch ja vorstellen, dass es uns nicht lange auf dem Aussichtspunkt gehalten hat. Wir mussten da hin! Gesagt getan und los gings. Naiv wie wir waren dachten wir, wir könnten mal eben rüber laufen und dann wieder zurück...denkste! Zum einen hatte ich wegen den Temperaturen FlipFlops an, die zum wandern nur bedingt tauglich sind. Und zum anderen ist die Brücke gefühlte 1000 km lang! Schon nach kurzer Zeit wussten wir, warum es am Anfang einen Fahrradverleih gibt.


Hier kann man die Ausmaße erahnen...und wir waren gerade erst am ersten Pfeiler! 

In manchen Dokus sieht man ja immer wieder, dass sich manche Menschen hier gerne das Leben nehmen. Man überlegt schon, warum das denn so tödlich sein soll. Es gibt doch diese Klippenspringer, die von noch höheren Klippen bei niedrigerem Wasser springen und überleben. Warum sollten denn ausgerechnet hier der Sprung so tödlich sein? 
Ein Blick über das Geländer hat es uns gezeigt: Hier gibt es tödliche Strömungen, die alles unter Wasser drücken, was ihnen zu nahe kommt.


Selbst von oben konnte man die Kraft erahnen. 

Ach ja, apropos erahnen: Könnt ihr euch vorstellen, wie dick die dünnsten der Haltekabel sind? Nein? Schaut mal:


Das ist die Hand meines Mannes...und der hat nicht gerade zierliche Hände! Und von diesen "Seilen" gibt es eine ganze Menge. Ein weiteres "Seil" oder "Kabel" ist das, welches die Türme verbindet und an welchem die Brücke hängt. Das ist auch nicht von schlechten Eltern:


Ich bin übrigens 1,60 m groß...

Nach diesem "kleinen Spaziergang" sind wir erst mal zur berühmten Pier 39. 


Allerdings wollten wir uns die für den nächsten Tag aufheben. Wir sind daran vorbei gelaufen und haben den Ausflugshafen gesucht. Dort konnten wir erst einmal ein paar Militärschiffe bestaunen, die an einem Nebenpier standen.


Weiter vorne stand sogar noch ein U-Boot. Aber wir hatten einen anderen Dampfer im Sinn. Wir wollten eine kleine Bootstour durch die Bucht und zur Golden  Gate Bridge machen. Es gab zwei Touren zur Auswahl: Unter der Brücke durch und an Alcatraz Island vorbei oder nur auf die Gefängnisinsel. Da wir von Bekannten und auch anderen Touristen vor Ort, die gerade von der letzten Tour zurück kamen gehört hatten, dass es ein viel zu überteuertes Erlebnis sei dorthin zu fahren, haben wir uns für die erste Tour entschieden. 

Die Tour war sogar mit Audio-Guide, so dass man richtig viel über die Bucht und San Francisco erfahren hat.


Vom Boot aus hatte man einen richtig schönen Blick auf die Stadt und man konnte sehr gut erkennen, wie hügelig sie ist.


Die Golden Gate Bridge haben wir diesmal in anderem Licht gesehen. In der Nachmittagssonne und bei aufkommendem Nebel hatte sie etwas mystisches an sich.


Wenn man auf die andere Seite des Bootes geblickt hat, dann hat man Alcatraz gesehen:


Von der Ferne sieht die Insel ja ganz gut aus. Aber wenn man näher kommt, dann sieht man doch, dass die Gebäude und die Anlagen ziemlich alt sind.



Bei diesem Anblick waren wir überzeugt, dass es eine gute Idee war, nicht auf die Insel zu gehen. 

Was uns etwas irritiert hat, war, dass trotz dieser ganzen Strömungen, die in der gesamten Bucht herrschen, die Wassersportler zu Dutzenden unterwegs waren.



Haben die denn keine Angst, dass sie ins Wasser fallen könnten? Für uns war das echt unerklärlich. Aber gut...jeder braucht so seinen Nervenkitzel.

Nach der Bootstour sind wir noch ein bisschen durch die Straßen gebummelt, haben etwas gegessen und sind dann zurück ins Motel. Unser letzter Tag lag ja noch vor uns - und den wollten wir nochmal auskosten. Aber das kommt dann im nächsten Bericht.

Bis dahin alles Liebe,



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